Hans Pleschinski

Hans Pleschinski, geboren 1956 in Celle, Niedersachsen, lebt als freier Autor in München. Er studierte in München Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaft. Hans Pleschinski veröffentlichte u. a. die Romane Brabant (1995), Ludwigshöhe (2008) und Königsallee (2013). Sein Roman Wiesenstein über das glanzvolle Leben und dramatische Ende des Dichters und Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann erschien 2018 und wurde zum Bestseller.

Pleschinski übersetzte, kommentierte und gab die Korrespondenz Voltaires mit Friedrich dem Großen heraus (1992), sowie die Briefe der Madame de Pompadour (1999) und die Tagebücher des Herzogs von Croÿ (2011). Seine Übersetzung des Romans Hör auf zu lügen von Philippe Besson erschien 2018. Pleschinski erhielt u. a. den Literaturpreis der Stadt München (2014), den Niederrheinischen Literaturpreis (2014) und zu Letzt den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2020). Hans Pleschinski ist Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Mit seiner Übertragung von Philippe Bessons Hör auf zu lügen ins Deutsche ist Hans Pleschinski im Rahmen des Euregio-Schüler-Literaturpreises 2021 für einen Übersetzungspreis nominiert.

(Mai 2020)

Hans Pleschinski, Foto: © Isolde Ohlbaum
Hans Pleschinski, Foto: © Isolde Ohlbaum